Kampfmittel­sondierung für einen Nahversorger im Rems-Murr-Kreis

Nahaufnahme einer alten, rostigen Fliegerbombe, die auf einer Wiese liegt. Die Bombe zeigt deutliche Gebrauchsspuren und wird vermutlich für eine kontrollierte Entschärfung vorbereitet.

Kampfmittelsondierung auf ehemaliger Bebauungsfläche im Rems-Murr-Kreis

In Vorbereitung auf die Errichtung eines neuen Nahversorgers im Rems-Murr-Kreis wurde unser Team mit der technischen Kampfmittelsondierung auf einer zuvor bebauten Fläche beauftragt. Ziel ist es, die Fläche vor Beginn der Tiefbauarbeiten vollständig auf mögliche Kampfmittelreste zu überprüfen

Das Projekt auf einen Blick

  • Projektart: Kampfmittelsondierung und Kampfmittelräumung
  • Sondiertechnik: Bohrlochsondierung mit Geomagnetik
  • Gebiet: Rems-Murr-Kreis
  • Einsatzpersonal: 4 Mitarbeiter
  • Zeitraum: 2025
  • Umfang: 8.000 m² ehemals bebaute Fläche
  • Spätere Nutzung: Neubau eines Nahversorgers (Supermarkt und Parkplatz)

  • Projektart: Kampfmittelsondierung und Kampfmittelräumung
  • Sondiertechnik: Vallon Geomagnetik, Vallon Bodenradar
  • Gebiet: Westwall bei Zweibrücken
  • Einsatzpersonal: 6 Mitarbeiter
  • Zeitraum: 2024 & 2025
  • Umfang: 20 Hektar landwirtschaftliche Fläche
  • Spätere Nutzung: Stromtrasse für erneuerbare Energien und Solarpark

Das Projekt auf einen Blick

  • Projektart: Kampfmittelsondierung und Kampfmittelräumung
  • Sondiertechnik: Vallon Geomagnetik, Vallon Bodenradar
  • Gebiet: Westwall bei Zweibrücken
  • Einsatzpersonal: 6 Mitarbeiter
  • Zeitraum: 2024 & 2025
  • Umfang: 20 Hektar landwirtschaftliche Fläche
  • Spätere Nutzung: Stromtrasse für erneuerbare Energien und Solarpark

  • Projektart: Kampfmittelsondierung und Kampfmittelräumung
  • Sondiertechnik: Vallon Geomagnetik, Vallon Bodenradar
  • Gebiet: Westwall bei Zweibrücken
  • Einsatzpersonal: 6 Mitarbeiter
  • Zeitraum: 2024 & 2025
  • Umfang: 20 Hektar landwirtschaftliche Fläche
  • Spätere Nutzung: Stromtrasse für erneuerbare Energien und Solarpark

  • Projektart: Kampfmittelsondierung und Kampfmittelräumung
  • Sondiertechnik: Vallon Geomagnetik, Vallon Bodenradar
  • Gebiet: Westwall bei Zweibrücken
  • Einsatzpersonal: 6 Mitarbeiter
  • Zeitraum: 2024 & 2025
  • Umfang: 20 Hektar landwirtschaftliche Fläche
  • Spätere Nutzung: Stromtrasse für erneuerbare Energien und Solarpark

Schritte der Kampfmittelräumung zum Baustart

Hintergrundinformationen zum Projekt

Zunächst wurde das Areal anhand einer Vorplanung in Raster eingeteilt und die Bohransatzpunkte für die Kampfmittelsuche markiert. Anschließend kamen zwei mit Bohrschnecken ausgerüstete Bagger zum Einsatz, um Bohrlöcher mit einer Tiefe von bis zu 6 Metern herzustellen. Die Wahl der Bohransatzpunkte gewährleistet eine flächendeckende Untersuchung.

Im Rahmen eines großflächigen Sondierungsprojekts führen wir seit mehreren Monaten umfassende technische Kampfmitteluntersuchungen auf mehreren Feldern nahe der französischen Grenze durch.

Der Einsatzort befindet sich im Bereich des ehemaligen Westwalls, einer militärhistorisch relevanten Befestigungslinie aus dem Zweiten Weltkrieg. Besonders in den letzten Kriegsmonaten war die Region intensivem Artilleriebeschuss und Luftangriffen ausgesetzt. Zwar sind oberirdisch heute kaum noch Spuren sichtbar, jedoch konnten mittels historischer Luftbildauswertung bereits vor Beginn der Arbeiten zahlreiche Bombentrichter und Blindgängerverdachtspunkte identifiziert werden.

Vorgehensweise und Methodik

Vorgehensweise und Methodik

Die Geräteempfindlichkeit wird je nach Untergrund und Störungssituation individuell angepasst, um möglichst präzise zwischen metallischen Störkörpern (z. B. Schrott, Altmetall) und möglichen Kampfmitteln zu differenzieren. Dieser Teil der Arbeit erfordert nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch langjährige Erfahrung in der Interpretation von Signalen und Fundumgebungen.

Die Sondierung erfolgt systematisch in mehreren Phasen:

Zunächst werden die Flächen mittels ferromagnetischer Sondierungstechniken untersucht. Auffälligkeiten in der Auswertung – sogenannte kampfmittelrelevante Anomalien – werden kartiert und im Anschluss zielgerichtet freigelegt. Dabei wird das Erdreich abschnittsweise mit dem Bagger abgetragen, wobei unsere geschulten Mitarbeiter parallel mit der Handsonde nach dem Ursprung der Störung suchen.

Vorgehensweise und Methodik

Nach dem Abteufen der Bohrlöcher wurden Kunststoffrohre eingebracht, in die anschließend das Messsystem eingeführt werden konnte. Während des gesamten Prozesses überprüfte erfahrenes Fachpersonal permanent die Positionierung und Ausrichtung der Bohrgeräte, um eine exakte Umsetzung der Bohrpunkte sicherzustellen.

Herausforderung der Kampfmittelsondierung in Innenstädten

Eine der zentralen Herausforderungen bei innerstädtischen oder ehemals bebauten Flächen ist die hohe Dichte an metallischen Einbauten, Altlasten oder Bauschutt. Diese können geophysikalische Messsysteme beeinflussen. Das Bohrlochraster muss, abhängig vom Signal/Rausch-Verhältnis, den Standortfaktoren entsprechend angepasst werden. Sollte trotz Anpassung des Bohrlochrasters kein interpretierbares Messergebnis erzielt werden können, muss ein anderes Räumverfahren angewendet werden.

Bei dem Projekt kamen zwei Volvo-Bagger zeitgleich zum Einsatz, um möglichst zeitsparend mehrere hundert Bohrlöcher für die spätere Bohrlochsondierung vorzubereiten. Danach wurde die gesamte Fläche sondiert, um mögliche kampfmittelrelevante Verdachtspunkte zu lokalisieren und später freizulegen.

Projektdimension und Funde der Kampfmittelsondierung

Im Verlauf des Projekts wurden hunderte Anomalien lokalisiert und untersucht. Ein Großteil der Funde bestand aus ungefährlichen metallischen Objekten, unter anderem Schrott, Trümmerteile und alte Fahrzeugfragmente. In Einzelfällen konnten jedoch auch verschossene Kampfmittel wie z. B. eine Leucht- oder Propagandagranate identifiziert werden.

Alle Funde wurden gemäß den geltenden Sicherheitsstandards freigelegt, dokumentiert und an den zuständigen Kampfmittelräumdienst übergeben, der die weitere Behandlung oder Vernichtung übernommen hat.

Zielstellung der Kampfmittelräumung in Rheinland-Pfalz

Mit der offiziellen Übergabe der kampfmittelfreien Fläche an den Auftraggeber ist das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Durch den parallelen Einsatz unserer Technik und das eingespielte Zusammenspiel unseres fachtechnischen Teams konnten wir das Vorhaben effizient und termingerecht umsetzen – ein wichtiger Beitrag für den sicheren Start der anstehenden Bauarbeiten im Rems-Murr-Kreis.

Hintergrundinformationen zum Projekt

Zielstellung der Kampfmittelräumung in Rheinland-Pfalz

Im Rahmen eines großflächigen Sondierungsprojekts führen wir seit mehreren Monaten umfassende technische Kampfmitteluntersuchungen auf mehreren Feldern nahe der französischen Grenze durch.

Der Einsatzort befindet sich im Bereich des ehemaligen Westwalls, einer militärhistorisch relevanten Befestigungslinie aus dem Zweiten Weltkrieg. Besonders in den letzten Kriegsmonaten war die Region intensivem Artilleriebeschuss und Luftangriffen ausgesetzt. Zwar sind oberirdisch heute kaum noch Spuren sichtbar, jedoch konnten mittels historischer Luftbildauswertung bereits vor Beginn der Arbeiten zahlreiche Bombentrichter und Blindgängerverdachtspunkte identifiziert werden.

Im Rahmen eines großflächigen Sondierungsprojekts führen wir seit mehreren Monaten umfassende technische Kampfmitteluntersuchungen auf mehreren Feldern nahe der französischen Grenze durch.

Der Einsatzort befindet sich im Bereich des ehemaligen Westwalls, einer militärhistorisch relevanten Befestigungslinie aus dem Zweiten Weltkrieg. Besonders in den letzten Kriegsmonaten war die Region intensivem Artilleriebeschuss und Luftangriffen ausgesetzt. Zwar sind oberirdisch heute kaum noch Spuren sichtbar, jedoch konnten mittels historischer Luftbildauswertung bereits vor Beginn der Arbeiten zahlreiche Bombentrichter und Blindgängerverdachtspunkte identifiziert werden.

Kampfmittelräumung: Richtlinien beachten

Kampfmittelräumung: Richtlinien beachten