Kampfmittelsondierung im Raum Frankfurt – Großer Fund von Munition im Boden

Im Großraum Frankfurt wurde in einem Waldstück Munitionsmaterial an der Oberfläche entdeckt. Diese Funde erforderten eine sofortige Kampfmittelsondierung und anschließende Räumung durch unser Fachpersonal. Schon während der ersten Maßnahmen wurde deutlich: Hier handelte es sich nicht um klassische Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, sondern um unsachgemäß entsorgte Munition und Granaten aus der Nachkriegszeit, die auch Jahrzehnte später eine erhebliche Gefahr darstellen.

Umfangreiche Funde bei der Räumung

Unsere Arbeiten führten zur Bergung mehrerer hundert Schuss Infanteriemunition, Granaten, Artilleriehülsen sowie großkalibriger Munition. Nach fachlicher Einschätzung wurden diese Kampfmittel höchstwahrscheinlich in den späten 1950er- oder frühen 1960er-Jahren im Waldstück entsorgt.

Bedeutung für die Kampfmittelräumung

Der Einsatz zeigt, dass Kampfmittelbelastungen nicht nur auf den Zweiten Weltkrieg zurückzuführen sind. Auch später entsorgte Munition stellt eine erhebliche Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt dar. Entsprechend ist die systematische Untersuchung und Räumung nach den Vorgaben der Baufachliche Richtlinien Kampfmittelräumung von zentraler Bedeutung.

Sicherheit durch professionelle Maßnahmen

Unser fachtechnisches Team legte die Kampfmittel frei und übergab sie dem zuständigen Kampfmittelräumdienst zur sicheren Vernichtung. Der Fall verdeutlicht, wie wichtig es ist, Kampfmittelräumung ganzheitlich zu verstehen – über Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hinaus, hin zu allen Arten von historischen Altlasten, wie unsachgemäß entsorgte Munition.

Diesen Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge: